Kreditkarte für Stundenten

Die Kreditkarte für Studenten zahlt sich insbesondere während eines Auslandssemesters aus. Studenten reisen ja bekanntlich gerne und viel. Doch wenn man sich außerhalb der EU aufhält, kommt man mit der EC-Karte nicht weit. Eine Kreditkarte wird weltweit akzeptiert und kann sich besonders für Studenten lohnen, die über ein geringes monatliches Budget verfügen. Es besteht auch nicht die Gefahr sich gleich hoch zu verschulden.

Was für Vorteile bietet die Kreditkarte für ihren Benutzer? Eine Kreditkarte zu besitzen bedeutet große Flexibilität – man kann mit ihr weltweit an vielen Akzeptanzstellen bezahlen. Sie wird sowohl bei Banken, als auch von Bankautomaten, Restaurants, Tankstellen, Hotels, Gasthäusern akzeptiert, so im Inland, wie auch auf Auslandsreisen. Wer auf der „Jagd” nach Schnäppchen im Internet ist, benötigt in den meisten Fällen eine Kreditkarte. Auch Kartenreservierungen für Theateraufführungen, Konzerte und Flugbuchungen können immer öfter nur mit dem Plastikgeld bewerkstelligt werden. Solche Möglichkeiten sind besonders für Studenten attraktiv – für sie bieten Banken und andere Anbieter spezielle Studentenkreditkarten zu Sonderkonditionen an.

Zu diesen Konditionen gehört oftmals ein Studenten- oder Auszubildenden-Girokonto mit niedrigen bis gar keinen Kontoführungsgebühren. Um von diesem Angeboten profitieren zu können, sollten Kreditkartenbewerber über 18 Jahre alst sein und über regelmäßige Einkünfte verfügen. Seit einiger Zeit sind Studentenkreditkarten auch zum Nulltarif erhältlich. Der Nulltarif gilt entweder unbegrenzt oder für die Dauer eines Jahres. Besonders Direktbanken locken ihre Kunden mit einem kostenfreien Kreditkartenservice.

Es ist auf jeden Fall wichtig sich nach die Gebühren zu erkundigen die für Transaktionen im Innland bzw. für jene die vom Ausland aus getätigt werden, anfallen. Die Höhe dieser Gebühren ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Zu den Zusatzleistungen vieler Kreditkarten gehören Versicherungs- und Unternehmensleistungen wie zum Beispiel eine Gepäck- oder Unfallversicherung oder Flugrabatte. In den meisten Fällen lohnt es sich für Studenten nicht für solche Leistungen Gebühren zu zahlen, daher sollte man sich genau überlegen, ob man diese auch wirklich ausschöpfen kann. Durch einen Anbietervergleich lässt sich feststellen ob vielleicht der Versicherungsschutz woanders nicht günstiger wäre.

Unternehmensbezogene Leistungen, von denen man durch die Verwendung einer Co-Branding Kreditkarte profitiert, lohnen sich für Studenten in der Regel auch nicht. Falls man sich doch zur Inanspruchnahme dieser Leistungen entschließt, sollte man darauf achten welche Altersgrenzen für sie festegelegt sind.

Um das Verschuldungsrisiko zu vermeiden, geben Banken oft Debit- oder Chargekarten an Studenten aus. Diese sind meistens an ein Konto gebunden. Die klassiche Kreditkarten empfielt sich für Studenten nur dann, wenn sie über ein sehr gutes Nebeneinkommen oder über anderes regelmäßiges Einkommen verfügen.